Franchise

mit Franchise Unternehmer werden: Um was geht es da eigentlich?

Sich selbständig zu machen muss durchdacht sein. Als Gründer will, ja muss man einen guten Start haben. Zu hoch ist der zeitliche, emotionale und nicht zuletzt finanzielle Einsatz. Marktlücken zu finden und zu entwickeln ist in sehr entwickelten Volkswirtschaften wie der Schweiz oder Deutschland immer schwieriger.

Ein Neuling kann sich schnell verzetteln in der Vielfalt der Anforderungen im Marketing, Vertrieb, in der Leistungserbringung, im Kundendienst, in Verwaltung und Finanzen. Dass es „wie im richtigen Leben“ auch im Geschäftsleben keine „Eier legende Wollmilchsau“ von Unternehmertyp gibt, gilt es sich umso mehr zu fokussieren auf seine Stärken.

Das sich selbständig machen mit einer Franchise kann dafür eine Lösung sein. Gegenüber dem traditionellen Start-up bietet diese Form oft gute Chancen für den geschäftlichen Erfolg. In vielen Fällen kann der Start zusammen mit anderen die gewünschte Arbeitsteilung, die Fokussierung auf die Stärken ermöglichen. Jedoch auch hier, wie bei jedem geschäftlichen Plan: Prüfe wer sich bindet!

Die Leistungspakete der Franchise-Geber sind unterschiedlich. Die Erfinder des Systems sind natürlich existenziell daran interessiert, dass ein einheitlicher Marktauftritt gesichert ist. Wie jedes wirtschaftliche Unternehmen gilt es im Kampf um die Aufmerksamkeit potentieller Kunden, den Auftritt, die Marke, einheitlich zu positionieren und gegen Innen und Aussen darzustellen. Stichworte wie Corporate Design, Corporate Image, Marketing fallen einem dazu ein.

Um ein arbeitsteiliges System am Leben zu erhalten, braucht es auch klare interne Regeln, Informatik, und nicht zuletzt gegen aussen (dem Kunden) gleichartige Angebote, Konditionen, Verträge, damit kein Vertreter der Marke den anderen Vertreter mit z.B. Dumpingpreisen aus dem Markt drängt – und das unter der gleichen Marke. All das ist einem als Angestellten, Kader- oder Führungskraft klar und einleuchtend. Ein Franchise-Geber wird dies im Sinne der Franchise-Nehmer sicherstellen und sanktionieren.

Der Franchise-Nehmer ist im eigenen Namen, mit eigener „Firma“ auf eigene Rechnung tätig. Er hat das Recht und die Pflicht, die Dienstleistungen bzw. Produkte des Systems zu nutzen und zu vermarkten. Zusammen mit anderen ist das oft einfacher, als alleine. Um zum Erfolg zu kommen, ist als Start-up oder Franchise die persönliche Einstellung, die Kommunikationsfähigkeiten, der Durchhaltewille, das dem Kunden Dienen-Zu-Wollen, und das dazu notwendige Betriebskapital unabdingbare Voraussetzung. Diese Anforderungen sind auch in der modernen Arbeitswelt zu finden, und machen gefestigten Persönlichkeiten wenig zu schaffen.

Summa summarum:
Fakt ist, dass es sehr viel Franchise-Systeme gibt – ja es sind tausende – damit hat jeder eine tolle Auswahl.
Fakt ist auch, dass Franchising Unternehmer im Gegensatz zum Start-Up viel weniger scheitern. Das ist statistisch belegt.

The following two tabs change content below.
Andreas helps his clients take their businesses to the next level. Growing up in Switzerland, he was always interested in numbers, and learning how businesses work. With increasing success of his own businesses, the first started in 1991, and temporarily large setbacks, the demands on marketing, sales, leadership, people and financial management, restructuring, steadily increased. Today, Andreas’s consulting business encompasses international clients of all sizes, from individual management consultants to owners of family businesses and CFOs of publicly listed corporations. Andreas and Get Your Expert are currently offering complimentary 360 Business Turnaround Strategy Sessions, to find out more click here: http://getyourexpert.com/eng-consulting